Wasser- und Energieverluste belasten die Wasserwirtschaft

Laut Weltwirtschaftsforum 2017 wird eine Wasserkrise als eines der größten Risiken für die Welt mit den größten Auswirkungen bewertet.

Mit zunehmender Bevölkerungszahl steigt der Druck und die Suche nach einem nachhaltigeren Verhältnis zwischen Wasser- und Energieversorgung wird in weniger als zwei Jahrzehnten immer wichtiger.

Heute lebt schätzungsweise fast ein Drittel der Weltbevölkerung in Gebieten mit Wasserknappheit bzw. Wassermangel und bis 2040 werden fast 20 % aller Länder mit extrem hohem Wasserstress konfrontiert.  

Gleichzeitig ist der Wasser- und Energieverlust im Wassersektor jedoch extrem hoch. Tatsächlich beträgt die durchschnittliche Wasservergeudung durch Wasserwerke weltweit 40 % und in Europa 26 %, verursacht durch Fehler, Leckagen und Wasserdruck. 

Gleichzeitig werden 4 % des weltweiten Stromverbrauchs von der Wasserwirtschaft verbraucht (diese Zahl wird sich bis 2040 voraussichtlich verdoppeln) und Wasser macht wiederum bis zur Hälfte der gesamten Energiekosten einer Gemeinde aus.

Herausforderungen für die Wasserwirtschaft

Die Herausforderungen von heute – Danfoss

Die Herausforderungen von heute – Die Erfolge von morgen

Die Herausforderungen für die Industrie spiegeln den wachsenden Bedarf an einer effizienten Wasserversorgung und -behandlung wider.

Die gute Nachricht ist, dass es bereits Technologien zur Reduzierung von Energieverbrauch und Leckagen in allen Phasen des Wasserkreislaufs, von der Produktion und Verteilung bis zur Abwasserförderung und -behandlung, gibt.

Für den gesamten Wasserkreislauf ist das Druckmanagement der Schlüssel zum Erfolg

Mads Warming, Global Director von Danfoss Drives, erklärt, warum weltweit ein Bedarf an effizienterer Wasserversorgung und -behandlung besteht.

Darstellung der Wasserbehandlung – Danfoss

Die Druckregelung als Schlüssel zur Reduzierung von Wasser- und Energieverlusten

Drucksensoren und Frequenzumrichter von Danfoss sind eine Schlüsselkomponente für die Reduzierung von Wasser- und Energieverlusten im gesamten Wasserkreislauf.

Die Erfahrungen aus 112 Systemen in 10 verschiedenen Ländern zeigen, dass durch eine bessere Druckregelung die Menge an unprofitablem Wasser und unnötiger Energieverbrauch deutlich reduziert werden.

Im Durchschnitt führt ein verbessertes Druckmanagement zu 38 % weniger Druck und 53 % weniger Brüchen. Unter anderem wird der Energieverbrauch um 20–40 % und die Quote typischer Wasserleckagen um 38 % reduziert. Darüber hinaus führen die Verbesserungen zu einer längeren Lebensdauer der Anlagen und zu weniger netzwerkbezogenen Beschwerden.

Dänischer Wasserversorger setzt neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit

Der dänische Wasserversorger Aarhus Water arbeitet mit einer Leckagequote von nur 6 % und ist völlig CO2-neutral. Danfoss hat den gesamten Wasserkreislauf beigesteuert.

Wasser und Abwasser – Nahaufnahme – Danfoss

Wasser- und Energieverbrauch ins Gleichgewicht bringen

Der weltweit steigende Bedarf an Wasser und Energie hat beide Branchen unter enormen Druck gesetzt, einen Weg in eine nachhaltigere Zukunft zu finden. Die Lösung für das Erreichen dieses Ziels ist jedoch genau der Druck selbst.

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Fallstudien

Marselisborg in Aarhus, Dänemark – Ein Danfoss-Beispiel

Das weltweit erste energieneutrale Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet Marselisborg in Aarhus hat eine hundertprozentige Energieüberschussproduktion erreicht: Dies gelang durch eine Minimierung des Verbrauchs im gesamten Wasserkreislauf und eine Maximierung der Energiegewinnung aus der Kläranlage.

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