Die Fernkälte liefert Kühlwasser für Zwecke der Innenraumkühlung in Industrie-, Gewerbe- und Wohngebäuden über ein geschlossenes Rohrnetz.
Funktional und technisch ähnelt sie der Fernwärme.
Eine Fernkühlung kann den Stromverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Kühlsystem um 25–90 % senken.
Fernkühlung versorgt Büros, Einkaufszentren, Wohnungen und andere Gebäude, die eine Innenkühlung benötigen, mit gekühltem Wasser. Über das Fernkühlnetz pumpt die Kühlanlage gekühltes Versorgungswasser zu den Gebäuden. Das Kühlwasser wird über einen Wärmeübertrager in die hauseigenen Kühlsysteme des jeweiligen Gebäudes eingespeist. Wenn das Wasser das Gebäude gekühlt hat, fließt es bei einer höheren Temperatur zurück in die Kühlanlage, wo es wieder gekühlt und in einem geschlossenen Kreislauf umverteilt wird. Das Kaltwasser, das für die Fernkühlung verwendet wird, kommt normalerweise aus elektrischen Kältemaschinen, kann aber auch aus Absorptionskältemaschinen stammen, wenn eine Hochtemperaturquelle verfügbar ist. Fernkühlung ermöglicht auch die sogenannte „freie Kühlung“ mit Wasser, das aus kalten Quellen wie Tiefseewasser oder Seen gepumpt wird.
Fernkälte kann aus lokalen natürlichen Ressourcen wie Meerwasser oder aus Kühlern mit Dampfturbinen- oder Stromantrieb erzeugt werden, was sie zu einer umweltfreundlichen Option macht. Es ist zudem eine zuverlässige und hochsichere Kühlquelle.
Eine Fernkühlung kann den Stromverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Kühlsystem um 25–90 % senken. Sie kann den Stromverbrauch auch in Spitzenbedarfszeiten drastisch reduzieren. Ein Netz mit elektrischen Kühlern für die Kühllagerung hilft, den Spitzenstrombedarf für die Kühlung in einer Stadt zu reduzieren, indem die Produktion auf Tages- oder Nachtzeiten verlagert wird, in denen weniger Strom im Stromnetz läuft.
Fernkälte wird immer wichtiger, da der Bedarf an sauberer Kühlung weltweit zunimmt.
In Europa wächst die Zahl der Gewerbe- und Institutionsgebäude mit Kühlsystem rasant. Gleichzeitig steht die Senkung der CO2-Emissionen auf der politischen Agenda ganz oben.
Durch die Kombination aus erneuerbaren und überschüssigen Energien wird bei Fernkälte deutlich weniger CO2 emittiert als in herkömmlichen Kühlsystemen, und es werden keine gefährlichen Kältemittel eingesetzt.
Sparen Sie Energie, Zeit und Geld in der Infrastruktur für Fernenergie mit dem Know-how und den modernen Fernwärmestationen, Wärmeüberträgern und Regelungskomponenten von Danfoss.
Sparen Sie Energie, Zeit und Geld im Verteilungsnetz für Fernenergie mit dem Know-how und den modernen Fernwärmestationen, Wärmeüberträgern und Regelungskomponenten von Danfoss.
Der Danfoss Heat Selector ist das branchenweit beste Online-Auswahltool, mit dem der Planungsprozess für Heizungsanwendungsexperten optimiert wird.
Heat Selector öffnen
Die Gemeinde Taarnby im Großraum Kopenhagen ist die erste, die die Produktion von Fernkühlung und Fernwärme in Kombination mit Erdkühlung und Kühlwasserspeicherung in einer Anlage integriert. Außerdem nutzt es die Überschusswärme einer nahegelegenen Kläranlage.
Die größte werksgefertigte Umspannstation in Stockmann, dem legendären Kaufhaus von Helsinki. Die Fernkühlungs-Übergabestation ist auf begrenzten Platz zugeschnitten und für einen langlebigen Betrieb mit minimalem Wartungsaufwand ausgelegt.
Ziel dieses Whitepapers ist es, die Vorteile zu unterstreichen, die Fernkühlung für Städte und ihre Bewohner bringen kann, und häufig auftretende Herausforderungen und Best Practices zu diskutieren, um einen stabilen und wirtschaftlichen Betrieb des Systems sicherzustellen.
Sie wollen noch mehr wissen?
Fernkühlung (DC) verändert die städtische Kühlung, indem sie sich an die lokalen Bedingungen anpasst, die Umweltauswirkungen minimiert und Vorteile für die Gemeinschaft bietet. Unser Whitepaper hebt das Potenzial von DC durch Fallstudien in Städten wie Stockholm, Dubai und Paris hervor, zeigt nachhaltige Lösungen auf und inspiriert zu neuen Möglichkeiten.
Erhalten Sie regelmäßig Updates zum Thema Fernwärme in Ihrem Posteingang.