FAQ
Investitionen für den Bau oder die Sanierung von Heizanlagen werden durch die BEG mit Zuschüssen gefördert. Dabei kommt dem hydraulischen Abgleich eine zentrale Bedeutung zu: Um Fördermittel zu erhalten, ist der Nachweis über seine korrekte Durchführung unentbehrlich.
Das Verfahren A ist für eine Förderung nicht mehr erlaubt! Neu ist die Förderung von temperaturbasierenden Verfahren für den hydraulischen Abgleich
Förderfähig sind Einzelmaßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung sowie die energetische Baubegleitung und Fachplanung
Gefördert werden der Einbau von effizienten Wärmeerzeugern und von Anlagen zur Heizungsunterstützung; außerdem der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz.
Gefördert werden sämtliche Maßnahmen zur Optimierung bestehender Heizungsanlagen in Bestandsgebäuden mit höchstens fünf Wohneinheiten bzw. bei Nichtwohngebäuden mit höchstens 1.000 Quadratmetern beheizter Fläche, mit denen die Energieeffizienz des Systems erhöht wird.
Zu den Maßnahmen gehören der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage inklusive der Einstellung der Heizkurve sowie beispielsweise der Austausch von Heizungspumpen, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung, Maßnahmen zur Absenkung der Rücklauftemperatur bei Gebäudenetzen
Die BEG besteht aus 3 Teilprogrammen. Details finden Sie auf der Seite des BMWK und der BAFA.
Zur kostenfreien Berechnungssoftware des hydraulischen Abgleichs "DanBasic 7.0" nach Verfahren A und B geht es hier.
Das Software-Paket DanBasic 7 bietet Module zum Thema Heizlastberechnung, Heizkörper-/Ventilauslegung, Armaturenauslegung und Einrohrberechnung zulässig für das Verfahren A und B an.
Der hydraulische Abgleich einer bestehenden Fußbodenheizung stellt viele Fachleute vor eine echte Herausforderung. Dieses kostenfreie Tool schafft Abhilfe.
Hier geht es zum Tool.
Sie benötigen ein schnelles Auslegungstool für das Verfahren A? Dies und einige weitere Funktionen bietet die kostenfreie Installer App.
Antragsberechtigt sind:
Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.
Hinweis für gewerbliche AntragstellerDas Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.
Quelle: BAFA.de
Wohngebäude/ Nichtwohngebäude / Anlagen zur Wärmeerzeugung: Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2000 Euro (Brutto)
Wohngebäude / Heizungsoptimierung: Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 300 Euro (Brutto). Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.
Nichtwohngebäude / Heizungsoptimierung: Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 300 Euro (Brutto). Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Nichtwohngebäuden sind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Millionen Euro.
Ab dem 02.01.2021 können Zuschüsse für die BEG Einzelmaßnahmen bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Ab dem 01.07.2021 kann eine Kreditförderung für die BEG Einzelmaßnahmen sowie eine Kredit- oder Zuschussförderung für Vollsanierungen und effiziente Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden (BEG WG und BEG NWG) bei der KfW beantragt werden (ggf. mittelbar über die Hausbank). Bis zum 01.07.2021 können Anträge für Vollsanierungen und effiziente Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden noch wie gewohnt für die entsprechenden Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ bei der KfW gestellt werden.
Hier geht es zum Antragsformular der BAFA.
Hier geht es zur Erstellung einer technischen Projektbeschreibung (TPB) für Einzelmaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung Energieeffiziente Gebäude (BEG EM)
Unbedingt beachtet werden sollte die Schlüsselrolle des hydraulischen Abgleichs. Seine Durchführung ist Voraussetzung für die Förderfähigkeit von Gas-Hybridheizungen, Biomasse-Anlagen und effizienten Wärmepumpen. Nur mit Nachweis über diese Maßnahme sind hier 20 bis 45 Prozent Einsparungen möglich. Weitere Fördervoraussetzungen – abhängig von der Art der Wärmeerzeugung – sind die überschlägige Ermittlung der Heizlast auf Basis der EN 12831 und die Anpassung der Heizlast an das entsprechende Gebäude. Auch der hydraulische Abgleich selbst ist im Rahmen der Heizungsoptimierung von Bestandsanlagen förderfähig: Bis zu 30 Prozent Zuschuss auf den Netto-Rechnungsbetrag (für Komponenten, Montage, Dienstleistungen der Berechnung bzw. Auslegung) können hier erreicht werden. Wichtig dabei: Um die vollen Zuschüsse zu erhalten, sollte der hydraulische Abgleich unbedingt mit dem Ersatz von Heizungsumwälzpumpen durch Hocheffizienzpumpen kombiniert werden.
Für einen BAFA-förderfähigen hydraulischen Abgleich genügt bereits die Berechnung nach Verfahren A gemäß VdZ-Bestätigungsformular, also ohne Berücksichtigung der raumweisen Heizlast. Grundvoraussetzung für den Erhalt der maximalen BAFA- und KfW-Fördersumme ist jedoch Berechnungsart B, welche die vereinfachte raumweise Heizlast mit einbezieht. Für Kalkulation und Nachweis beider Berechnungsarten des hydraulischen Abgleichs gibt es von Danfoss auch das passende Werkzeug:
Nach aktuellen Richtlinien gelten als förderfähige Investitionskosten die Anschaffungskosten der geförderten Anlage, die Kosten für Installation und Inbetriebnahme und die Kosten aller erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Hierzu eine kleine Aufstellung förderfähiger Investitionen – zur besseren Übersichtlichkeit inklusive Beispielen für geeignete Produkte:
Die Energieberaterinnen und Energieberater werden auch zukünftig eine entscheidende Rolle in der Förderung spielen. Durch eine weitere Verbesserung der Förderanreize gerade auch in diesem Bereich wollen wir eine noch intensivere Einbindung der Expertise der Energieberaterinnen und Energieberater in der Praxis vor Ort erreichen. Die Förderung für Fachplanung und Baubegleitung kann künftig in den Teilprogrammen direkt mit beantragt werden und wurde für größere Gebäude, z. B. Mehrfamilienhäuser mit mehreren Wohneinheiten, deutlich verbessert.
Bevor Sie einen Vertrag abschließen und Leistungen beauftragen, stellen Sie über das elektronische Antragsformular einen Antrag. Sobald Sie einen Antrag über das elektronische Antragsformular gestellt haben, steht es Ihnen frei mit der geplanten Maßnahme auf eigenes finanzielles Risiko zu beginnen. Aufgrund des erhöhten Antragsaufkommens kann die Bearbeitung Ihres Antrags einige Zeit in Anspruch nehmen.
Für die Antragstellung sollten Ihnen Kostenvoranschläge für die Leistungen, die gefördert werden sollen, vorliegen. Diese müssen allerdings bei Antragstellung noch nicht hochgeladen werden. Die Summe der von Ihnen im Antrag angegebenen Kosten ist Grundlage für unsere Zuwendungsentscheidung. Sie kann im späteren Verlauf nicht nach oben korrigiert werden.
Die Antragstellung ohne Einbindung eines Energieeffizienz-Experten (EEE) ist nur für Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik) und Heizungsoptimierung möglich. Bei einer Antragstellung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und Anlagentechnik (außer Heizung) muss ein EEE eingebunden sein.
Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ werden ab 2021 die bisherigen Programme – darunter das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (umgesetzt als Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren) und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP) – in einem modernisierten, vereinfachten und optimierten Förderangebot gebündelt. Mit der BEG sollen die Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien spürbar verstärkt, bestehende Hemmnisse beseitigt und die Sanierungsrate im Gebäudebereich weiter gesteigert werden.
Weitere interessante Dokumente finden Sie auf unserer Seite zum hdyraulischen Abgleich.
Sie sind interessiert an einer Schulung zum hydraulischen Abgleich? Dann nehmen Sie an einem der kostenfreien Webinare teil.
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Hotline: +49 69 8902 333
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