Der moderne Ersatz für herkömmliche Zentralheizungs- und Trinkwarmwasserlösungen
Das Danfoss Wohnungsstationskonzept „EvoFlat“ beruht auf einer Anlage, bei der in jeder Wohnung Wohnungsstationen, die von einer zentralen Energiequelle versorgt werden, installiert sind. Diese Einheiten beinhalten normalerweise einen kompakten Plattenwärmeübertrager, der bei Bedarf verzögerungsfrei Warmwasser liefert, sowie einen Differenzdruckregler, der den Heizvolumenstrom regelt, mit dem die Heizkörper in der jeweiligen Wohnung versorgt werden.
Die EvoFlat-Lösung ist aufgrund ihrer einfachen Installation in bestehenden Gebäuden als kostengünstige Variante für Renovierungs- und Sanierungsprojekte einsetzbar. EvoFlat-Stationen eignen sich auch gut für Neubauten. Da die Wohnungsstationslösung an jede verfügbare Energiequelle angeschlossen werden kann, ist die Investition sicher – egal, was die Zukunft bringt.
EvoFlat-Wohnungsstationen sind mit einem kompakten Wärmeübertrager ausgestattet, der über einen druckgesteuerten proportionalen Volumenstromregler für verzögerungsfreie Trinkwarmwasserbereitung und einen Differenzdruckregler für ganzjährig konstante Heizwärme verfügt.
EvoFlat MSS ist eine komplette Wohnungsstation für die energiesparende direkte Beheizung mit einem Mischkreis und die verzögerungsfreie Trinkwarmwasserbereitung. Die Stationen eignen sich besonders für Systeme mit Fußbodenheizung. Anschlussrohre zu Heizkörperkreisen können vor der Montage des Mischkreises installiert werden, um schnell, leicht und kostengünstig an Heizkörper- und Plattenheizkreise angeschlossen werden zu können.
EvoFlat FSS ist für einen Niedertemperaturvorlauf ausgelegt und wird mit einem isolierten Schrank und einer Differenzdruckregelung geliefert. Der energiesparende Mehrzweckregler TPC(-M) und der Hochleistungswärmeübertrager liefern Warmwasser verzögerungsfrei und ohne Leerlaufverluste.
Das System kombiniert die neueste Technologie mit einer kompakten Bauweise für die Effizienz, Zuverlässigkeit und Leistung der nächsten Generation.
Einfach in Bezug auf Installation, Handhabung und Wartung.
Es gibt dem Endverbraucher die Kontrolle über Energieverbrauch, Komfort und Abrechnung.
Einführungsvideo in das Konzept der Evoflat-Wohnungsstationen von Danfoss – ein evolutionärer Meilenstein in der Wohnungsbeheizung und Trinkwarmwasserbereitung.
Video abspielen
Das Danfoss Wohnungsstationskonzept „EvoFlat“ ist ein einfaches System, bei der in jeder Wohnung Wohnungsstationen, die von einer zentralen Wärmequelle versorgt werden, installiert sind. Diese Stationen beinhalten standardmäßig einen Plattenwärmeübertrager, der bei Bedarf Warmwasser erzeugt. Ebenfalls enthalten ist einen Differenzdruckregler, der den Heizvolumenstrom regelt, mit dem die Heizkörper und/oder die Flächenheizungen der jeweiligen Wohnung versorgt werden.
Der Hauptunterschied zwischen herkömmlichen Heizsystemen mit zentraler Trinkwassererwärmung und dezentralen Systemen mit Wohnungsstation besteht darin, dass in der Wohnungsstation das Trinkwasser erst dann erwärmt wird, wenn es auch benötigt / gezapft wird. Es findet keine Bevorratung von erwärmten Trinkwarmwasser statt. Des Weiteren werden bei diesem System nur drei anstatt der üblichen fünf Versorgungsleitungen benötigt. Somit entfällt ein erheblicher Anteil der Wärmeverluste über das Rohrnetz.
Es gibt zwei typische Heizsysteme, die hauptsächlich Anwendung finden. Zum einen ist es die Beheizung mittels Heizkörper im 2-Rohr-System, zum anderen sind es Flächenheizungen. Hier werden überwiegend Wand- und Fußbodenheizungen eingesetzt.
Die Wärmequelle des dezentralen Systems kann ein Öl-, Gas- oder Biomassekessel, eine Fernwärmeanlage, eine Wärmepumpe oder eine Kombination aus diesen mit einem Blockheizkraftwerk sein. Darüber hinaus kann das System Solarenergie unterstützend einsetzen. Es ist wichtig, dass die Energiequelle(n) in der Lage ist/sind, eine ausreichende Mindestversorgungstemperatur zu erzeugen, damit in jeder Wohnung die vorgeschriebenen Warmwassertemperaturen erreicht werden. Darüber hinaus beinhaltet die Anlage einen Heizwasserspeicher (Puffer), der als Systemzentrale die Verbindung zwischen Wärmeerzeuger und Verbraucher übernimmt.
Durch den Heizwasserspeicher werden die in dem System benötigten Spitzenlasten kompensiert. Dadurch kann die Leistung des Wärmeerzeugers deutlich reduziert werden. Des Weiteren werden die kurzen Laufzeiten und die langen Auskühlphasen einer Kesselanlage unterbunden. Dies trägt zur Verbesserung des Wirkungsgrades des Kessels und zur Reduzierung schädlicher Emissionen bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe bei. Der Puffer wird vom Wärmeerzeuger auf die gewünschte Versorgungstemperatur für das Verteilnetz gehalten.
Bei den direkten Wohnungsstationen werden die Plattenwärmeübertrager (Wärmetauscher) ausschließlich zur Erwärmung von Trinkwasser eingesetzt. Das Funktionsprinzip der annähernd verzögerungsfreien Wassererwärmung kann wie folgt beschrieben werden:
Das Heizwasser durchströmt einen Kanal im Plattenwärmeübertrager. Der durch eine Edelstahlplatte getrennte Kanal daneben wird von Trinkwasser durchströmt, welches dabei die Wärme des Heizungswassers aufnimmt und mittels gedämmter Rohrleitungen zu den Zapfstellen verteilt wird. Die Anzahl der Edelstahlplatten sowie die Vorlauftemperatur des Heizwassers bestimmen die Zapfleistung der Wohnungsstation.
Die Regelung der Warmwassertemperatur übernimmt ein speziell für diesen Zweck entwickeltes, selbsttätiges Regelventil, das den Heizmittelmassenstrom im Heizungsrücklauf regelt. Nach Beendigung der Zapfung wir der heizungsseitige und der trinkwasserseitige Durchfluss geschlossen.
Die Vorteile der dezentralen Trinkwassererwärmung sind:
Das EvoFlat-Konzept für das dezentrale System sieht vor, dass der Heizkreis einer Wohnungsstation auf drei Arten konfiguriert werden kann:
Direkt – nur durch einen Differenzdruckregler geregelt, und optional durch ein Zonenventil mit Stellantrieb, das von einem zeitlich programmierbaren Raumthermostat angesteuert wird. Dieses Prinzip gilt hauptsächlich für die Heizkörperheizung in Vorlaufsystemen mit maximal PN10.
Direkt mit Mischkreis – geregelt durch einen Differenzdruckregler und einen Mischkreis. Dieses Prinzip gilt hauptsächlich für die Fußbodenheizung und Systeme mit maximal PN6 Heizungseitig.
Auch hier kann ein optionales Zonenventil mit Stellantrieb, das von einem zeitlich programmierbaren Raumthermostat angesteuert wird, die Heizphasen regeln.
Indirekt – ein Plattenwärmeübertrager wird durch ein Zweiwege-Thermostatventil geregelt und optional durch ein Zonenventil, das durch einen zeitlich programmierbares Raumthermostat angesteuert wird. Dieses Prinzip gilt hauptsächlich für Fußbodenheizung (Sekundärkreis) und Heizsystemen (Primärkreis) mit maximal PN16. Dieses System wird oftmals im mehrgeschossigen Wohnungsbau verwendet.
Da in einem Mehrfamilienhaus nicht gleichzeitig an allen Zapfstellen warmes Wasser gezapft wird, gibt es sowohl für die Bestimmung der Rohrnennweiten der Steige- und Versorgungsleitung für Heizung und Trinkwasser als auch für die Ermittlung der Puffergröße und der Wärmeerzeugerleistung einen Gleichzeitigkeitsfaktor.
Als anerkannt gelten in Deutschland die Gleichzeitigkeitsfaktoren gemäß:
· DIN 4708
· TU Dresden
Um einerseits die Versorgungssicherheit dieser Systeme zu gewährleisten, andererseits eine Effizienz dieser Anlagen nicht außer Acht zu lassen, können die Rohrnetze und Wärmeerzeuger auch nach den Gleichzeitigkeitsfaktoren nach Danfoss-Redan ermittelt werden.
Der gesamte Heizmittelmassenstrom ergibt sich aus der Summe des Teilmassenstrom für die normgerechte Beheizung des Gebäudes und dem Teilmassenstrom für die Trinkwassererwärmung, multipliziert mit dem Gleichzeitigkeitsfaktor des an dem Punkt des Rohrnetzes zu versorgender Anzahl der Stationen.
Die Größe der Rohre wird durch die maximalen Volumenströme in jedem Teilabschnitt bestimmt. Anwendbare Kriterien sind in der Regel eine bestimmte Geschwindigkeit und ein bestimmter Druckverlust pro laufende Meter. Je nach Montageort der Rohrleitung (z.B. Tiefgarage, Steigesträngen oder in der Wohnung) werden typischerweise v =0,6 - 1 m/s und 80 - 150 Pa/m empfohlen. Für andere Abschnitte und Rohre, die beispielsweise im Erdreich verlegt sind, können jedoch andere Kriterien für die Auslegung herangezogen werden.
Ja, Danfoss bietet Software für die Auslegung von Wohnungsstationen an. Ihre Bezeichnung lautet „EvoFlat Dimensioning Tool“ (EvoFlat-Auslegungstool). Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Danfoss-Vertriebsstelle vor Ort.
Diese Leistung muss im Zusammenhang gesehen werden, da der Heizwasserpuffer und die Leistung des Wärmeerzeugers aufeinander abgestimmt werden müssen, um die Leistungsanforderung zur Beheizung des Gebäudes und zur Trinkwassererwärmung zu decken. Eine wesentliche Eigenschaft des Puffertanks ist es, Spitzenlasten bei der Trinkwarmwassererwärmung aufzufangen und die Anzahl der Kesselstarts und -stopps zu reduzieren. Dies geschieht im Sinne eines wirtschaftlicheren Betriebs. Zu guter Letzt ist ein Puffer die vorgegebene Größe, wenn Solarheizung oder Blockheizkraftwerke (BHKW) zur Unterstützung der anderen Wärmequellen herangezogen wird. In solchen Situationen wird die Größe der Sonnenkollektorfläche/die thermische Leistung des BHKW ein Auslegungsfaktor. Es wird empfohlen, separate Berechnungen durchzuführen.
Folgende Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen lassen sich anführen:
Im Sommer hält der Bypass die Vorlaufrohre bis in die Station warm und ermöglicht eine nahezu verzögerungsfreie Trinkwassererwärmung. Bei einer sehr kurzen Rohrleitung (zwischen der Wohnungsstation und dem Steigestrang) wird der Sommerbypass nicht zwingend benötigt. Alle Danfoss-Wohnungsstationen haben standardmäßig einen Sommerbypass verbaut, der den Komfort steigert. (schneller warmes Wasser an den Zapfstellen)
Wenn die Wohnungsstation in großem Abstand von zu den Entnahmestellen angebracht ist, wird Zirkulation empfohlen. Dies steigert den Kundenkomfort, da die Wartezeit bei den Warmwasserzapfungen sinkt. Als Zubehör für Wohnungsstationen sind TWW-Zirkulationssets erhältlich.
Es gibt zwei Möglichkeiten zur Installation der Danfoss Wohnungsstationen:
Die Station wird direkt auf der Wand montiert (OnWall-Montagekonzept) und mittels einer weiß lackierten Abdeckhaube verkleidet.
Die Einheit wird mit Unterputzkasten (InWall-Montagekonzept) in die Wand eingelassen montiert.
Die Stationen können in Schächten angebracht werden; dennoch wird immer eines der oben genannten Konzepte verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Danfoss-Vertriebsstelle vor Ort.
Nein, das ist nicht immer möglich. Befolgen Sie die Montageanweisungen genau oder bitten Sie Ihre Danfoss-Vertriebsstelle vor Ort um Unterstützung.
Ja, dies ist möglich. Die Verteiler für die Fußbodenheizung sind auf Wunsch bereits vorverdrahtet. Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie bei Ihrer Danfoss-Vertriebsstelle vor Ort.
Die Produktbezeichnungen der EvoFlat-Serie sind wie folgt:
EvoFlat FSS 1/2/3 bedeutet „Flat Station Standard“. Es ist eine Standard-Wohnungsstation für die Beheizung der Wohnung mittels Heizkörper und der Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip mit einem innovativen, selbsttätigen TPC-M-Regler, der neben dem Warmwasserthermostat auch noch ein Zonenventil und einen Differenzdruckregler beinhaltet. Die Ziffer hinter dem Namen gibt den Plattenwärmeübertrager-Typ und somit die Leistung Trinkwarmwasser an:
• Typ 1 für XB06H-1 26 (bis zu 43 kW)
• Typ 2 für XB06H-1 40 (bis zu 49 kW)
• Typ 3 für XB06H+ 60 (bis zu 55 kW)
EvoFlat MSS 1/2/3 bedeutet „Mixed Station Standard“ Es ist eine Wohnungsstation mit Mischkreis für die Beheizung der Wohnung mittels Flächenheizung und der Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip mit einem innovativen, selbsttätigen TPC-M-Regler, der neben dem Warmwasserthermostat auch noch ein Zonenventil und einen Differenzdruckregler beinhaltet. Die Ziffer hinter dem Namen gibt den Plattenwärmeübertrager-Typ und somit die Leistung Trinkwarmwasser an:
Beide Produkttypen bieten bis zu 15 kW für die Heizung.
Die Hauptkomponenten sind:
Folgendes Zubehör ist für EvoFlat-Einheiten erhältlich:
Die Hauptvorteile der EvoFlat-Stationen sind: