Im Herzen Hamburgs entstand der vollkommen neue Stadtteil HafenCity. Derzeit ist es das größte Innenstadtentwicklungsprojekt Europas und es setzt neue ökologische Standards, denn die Stadtplaner haben mit den Technologien von Danfoss die nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Lösungen gewählt.
Diese Lösungen begrenzen den Strom-, Wärme- und Klimatisierungsbedarf in Gebäuden und Versorgungssystemen auf ein Minimum. Beispielsweise werden alle Gebäude der HafenCity mit Fernwärme versorgt, die von Elektrizitäts- und Heizkraftwerken erzeugt wurde. Durch die Kombination von Wärme und Strom heizt die überschüssige Energie aus den Kraftwerken die Gebäude der HafenCity – anstatt ungenutzt an die Umwelt abgegeben zu werden. Auf diese Weise lassen sich 90 Prozent der Primärenergie nutzen – zudem kann dieses Konzept problemlos auch auf andere Wohngebiete und Städte übertragen werden. So werden pro Jahr etwa 3,7 Millionen Euro an Brennstoffkosten und 14.000 Tonnen CO2 eingespart (im Vergleich zu einer herkömmlichen Wärmeversorgung mit fossilen Brennstoffen).
Die Fernwärme wird über Danfoss-Fernwärmestationen und Warmwassersysteme zu den Gebäuden der HafenCity befördert: So ist sichergestellt, dass jedes einzelne Kilowatt so effizient wie möglich genutzt wird. Die Gebäude sind zudem mit anderen Danfoss-Technologien ausgestattet, die den Energieverbrauch ihrer Heiz- und Kühlsysteme regulieren und für ein angenehmes Raumklima sorgen.
All dies hilft Hamburg, seine Vision für die HafenCity sowie sein Ziel für das Jahr 2020 – die Verringerung des CO2-Ausstoßes um 40 % – zu verwirklichen. In Hamburg werden 19 % aller Haushalte mit Fernwärme versorgt, im übrigen Deutschland sind es dagegen nur 13 %. Die zuständigen Politiker haben erklärt, die Fernwärme-Infrastruktur in der Zukunft massiv ausbauen zu wollen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 weitere 50.000 Haushalte an das Fernwärmenetz anzuschließen.