Fernbedienungseinheiten

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Für den Fall, dass die Kellerräumlichkeiten oder das Heizungssystem keinen ausreichenden Zugang bieten, kann der ECL Comfort-Regler um die Fernbedienungseinheit ECA 30/31 ergänzt werden, die sich an jedem beliebigen Ort im Gebäude platzieren lässt.

Dies ermöglicht die Überwachung und Regelung der Heizkreistemperaturen sowie eine einfache Anbindung und den Fernzugriff auf alle Funktionen des ECL Comfort-Reglers.

Die Fernbedienungseinheiten ECA 30 und 31 werden für die Regelung der Raumtemperatur und für die Übersteuerung der Regler ECL Comfort 210 und 310 verwendet.

Die Fernbedienungseinheiten werden mit Hilfe von zwei paarweise verdrillten Kabeln (Twisted Pair) für Kommunikation und Stromversorgung (Kommunikationsbus ECL 485) an die ECL Comfort-Regler angeschlossen.

Die Fernbedienungseinheit ECA 61 wird für die Regelung der Raumtemperatur und für die Übersteuerung des Reglers ECL Comfort 110 verwendet. DLG ist ein Gateway zur Verbindung des ECL Comfort 110 mit Danfoss Living™ Heizkörperthermostaten.

Funktionen und Vorteile

Kann an jeder beliebiger Stelle im Gebäude platziert werden.

Ermöglicht die Überwachung, Regelung und einfache Anbindung an den Regler ECL Comfort.

11–15 % Einsparung oder mehr bei Ihrem Energieverbrauch im Gebäude sowie reduzierte CO2-Emissionen.

Tools und Apps

Software-Tools

FAQ

Welche Anschlüsse hat das ECA 32?

Das ECA 32 wird im Sockel des ECL 310 platziert. Kommunikation mit dem ECL 310: Eine 2 x 5 Stecker-Pin-Anordnung an der Rückseite des ECL 310 Reglers verbindet sich mit der entsprechenden 2 x 5 Buchsen-Pin-Anordnung des ECA 32, wenn das ECL 310 in seinem Sockel platziert wird.

Temperaturfühler, Impulseingänge und Analogausgänge werden über die Klemmen 49 – 62 angeschlossen. die 4 x Relaisausgänge über die Klemmen 39 – 46.

ECA 32 wird nur zusammen mit ECL 310 und mit Anwendungen, die ECA 32-bezogene Funktionen haben, verwendet.

Außerdem kann ECA 32 als Überwachungsmodul eingesetzt werden:
6 x Temperaturfühlereingänge (Pt 1000) ECL 310. In der ECA-Favoritenanzeige zeigt ECA 31 die relative Luftfeuchtigkeit an.

Wie viele ECA 30 können in einem Master-Slave-System angeschlossen werden?

Max. 2. Diese Einschränkung basiert auf dem Leistungsbedarf jeder ECA 30.

Wie kann man den Einfluss der von der ECA 30 gemessenen Raumtemperatur unterbinden?

In der Heizkreisregelung im ECL 210/310 werden die Parameter 1x182 und 1x183 auf 0,0 eingestellt.
Die Raumtemperatur wird weiter angezeigt.

Was ist ein Empfänger, wenn es um ECL 110, ECL 210, ECL 310 geht?

Ein Empfänger ist ein Folgegerät mit der Adresse 0 in einem Master-Slave-System. Ein Empfänger erhält vom Führungsregler Signale zur Außentemperatur, Zeit und zum Datum. Ein Empfänger kann nicht mit einer ECA 30/31 verwendet werden.

ECA 30/31 kann nicht mit der Adresse 0 kommunizieren!

ECA 30 scheint langsam zu reagieren.

Beim Hochladen einer Applikation in den Regler ECL 210/310 ist die Kommunikation zwischen der ECA 30 und dem ECL langsam.
Wenn die Applikation in den ECL-Regler hochgeladen wurde, wird die ECA 30 aktualisiert und kann daraufhin wieder schnell reagieren.

Kann die ECA 30/31 zusammen mit ECL Comfort 110 verwendet werden?

Nein!
Die ECA 30/31 ist für den Einsatz mit der Serie ECL 210/310 entwickelt worden.

Wie werden die Regler vom Typ ECL 210 B und ECL 310 B mit Hilfe der ECA 30/31 eingerichtet?

Vorgehensweise zum Einrichten der ECL Comfort-Regler (B-Typen) mit einer ECA 30.

Beispiel:
3 Regler, ECL 210 B (ohne Display und Einstellrad)
Ein Führungsregler: Applikation A266
Zwei Folgegeräte: Applikation A260, Adressen 1 und 2.
Eine ECA 30.

Aufgaben:
- Der Führungsregler muss den Folgegeräten die Außentemperatur übermitteln.
- Für die Einstellung aller 3 x ECL 210 B Regler muss die ECA 30 verwendet werden.
- ECA 30 muss zur Überwachung verwendet werden.

Es wird davon ausgegangen, dass alle Anschlüsse für Fühler, ECL 485 Bus, Stellantriebe und Pumpen vorgenommen wurden.
Der Außentemperaturfühler muss mit dem Sockel des Hauptreglers verbunden werden.

Vorgehensweise:
1. Platzieren Sie keine ECL Regler in einem Sockel.
2. Verbinden Sie die ECA 30 mit dem ECL485 Bus (Kabeltyp: 2 x Twisted Pair).

Achten Sie darauf, dass sich die ECL485-Busanschlüsse die gemeinsame Klemme (30) und +12 V (31) für alle Sockel mit den A- und B-Anschlüssen des ECL485 teilen.

3. Setzen Sie den ECL Regler in seinen Sockel ein und weisen Sie ihm die niedrigste Folgegerätnummer zu, z. B. „1“.

4. Schalten Sie die Geräte ein. Es wird davon ausgegangen, dass ECL und ECA 30 fabrikneu sind.

4.a. Wenn der Regler nicht fabrikneu ist, gehen Sie wie folgt vor:
In ECA 30:
> ECA MENÜ, > ECA Werk > ECL Adr. zurücksetzen > ECL Adr. zurücksetzen > „Ja“.
Nach 10 Sekunden kehrt das ECA zum Menü „ECA factory“ zurück. Die ECL-Adresse wurde nun auf 15 gesetzt. (Siehe Zusatzinfo „ECL-Adresse zurücksetzen“ am Ende dieses Dokuments).

4.b.Wenn die ECA 30 nicht fabrikneu ist, gehen Sie wie folgt vor:
> ECA MENÜ, > ECA Werk > ECA Default, > Werk wiederherstellen > (Werk auswählen), > „Ja“.
Dadurch wird sichergestellt, dass das ECA die Adresse A hat und mit der Adresse 15 verbunden ist, die für die Installation einer Applikation im ECL-Regler erforderlich ist.

5. Den Applikationsschlüssel A260 in den ECL-Regler (Folgegerät) eingeben.

6. Sprache auswählen

(die Reaktionszeit während der Schritte 5–11 erscheint langsam. Dies liegt daran, dass der ECL-Regler und die ECA 30 nicht vollständig synchronisiert sind).

7. Applikation auswählen (nicht möglich bei A260, da nur ein Untertyp vorhanden ist).

8. Uhrzeit und Datum einstellen

9. Wählen Sie „Weiter“.

10. Auf der Anzeige erscheint kurz die Meldung „Applikation A260.1 installiert“
- die Applikation wird hochgeladen.
- die Anzeige in der ECA 30 leuchtet 10 Sekunden lang nicht.

11. In der Anzeige wird das Menü der Applikation angezeigt.

12. Nach 10–30 Sekunden erscheint das Menü „Applikation kopieren“ (die ECA 30 muss die ECL-Applikation kennen).

- Wählen Sie „Ja“.
(der Vorgang „Kopieren“ dauert einige Minuten)

13. (Dem Folgegerät eine Adressnummer geben)
a. Ein ECL-Menü auswählen
b. MENÜ auswählen
c. „Allgemeine Reglereinstellungen“ auswählen
d. „System“ auswählen
e. „Kommunikation“ wählen
f. „ECL 485 Adr.“ wählen
g. „ECL 485 Adr.“ auswählen
- ID = 2048, Werkseinstellung ist „15“.
h. Ändern Sie die Adresse auf die für das Folgegerät vorgesehene Adressnummer
i. Nach 5 Sekunden ändert sich die gewählte Adressnummer auf „0“.
j. Nach weiteren 5 Sekunden kehrt die Anzeige zu „ECA MENÜ“ zurück.
- zusätzlich ist ein Reglersymbol mit einem Kreuz vorhanden.
Dies bedeutet, dass es keine Kommunikation zwischen dem ECL-Regler und der ECA 30 gibt. Auf dem ECL 485-Bus gibt es keinen Führungsregler.

14. (Nächste ECL-Einstellung)
Fügen Sie den ECL-Regler in seinen Sockel ein und weisen Sie ihm die nächste Folgegerätnummer zu, z. B. „2“.

15. (Einstellung des ECA für die Kommunikation über Adresse 15)
a. ECA-MENÜ auswählen
b. „ECA-System“ auswählen
c. „ECA-Kommunikation“ auswählen
d. „Verbindungsadresse“ auswählen
e. Auf „15“ setzen
Auf der ECA 30 wird die Animation für die Schlüsseleingabe vom ECL Regler gezeigt.

16. (Hochladen der Applikation)
Folgen Sie den Punkten 6–13
Wenn die Folgegeräte 1 und 2 die gleiche Applikation haben (gleiche Version und Sprache), ist es nicht notwendig, die Applikation erneut zu kopieren (Punkt 11).

17. (Nächste ECL-Einstellung)
Fügen Sie den ECL Regler, der als Führungsregler dienen soll, in seinen Sockel ein (Adressnummer 15).

18. Folgen Sie den Punkten 15.a - 15.e.

19. Folgen Sie den Punkten 6–12

20. Der Hauptregler hat werkseitig die Adresse 15, die Adresse muss also nicht eingestellt werden.

21. Die gesamte Kommunikationseinrichtung ist abgeschlossen.

22. (Kommunikation mit dem Führungsregler oder den Folgegeräten)
a. ECA-MENÜ auswählen
b. „ECA-System“ auswählen
c. „ECA-Kommunikation“ auswählen
d. „Verbindungsadresse auf „15“ (für Führungsregler), „1“ (für Folgegerät Nr. 1), „2“ (für Folgegerät Nr. 2) wählen

Bemerkungen:
Die Kommunikation mit den Folgegeräten ist nur möglich, wenn im System ein Führungsregler (Adr. 15) vorhanden ist.
In neueren Versionen der ECA 30/31 gibt es die Möglichkeit, die Folgegerätnummer direkt aus dem Display auszuwählen.

ECL-Adresse zurücksetzen:
„Reset ECL address“ (ECL-Adresse zurücksetzen) ist eine spezielle Notfallfunktion, mit der die ECL 485-Adresse aller mit dem ECL 485-Netzwerk verbundenen Regler auf „15“ (Adresse des Führungsreglers) zurückgesetzt werden kann. Diese Funktion wurde eingeführt, weil es möglich ist, die Adresse des Führungsreglers auf einen anderen Wert zu ändern. Damit hätte das Netzwerk keinen Führungsregler und der ECL485-Bus würde nicht mehr funktionieren. Dies ist kritisch, wenn es sich beim Hauptregler um einen Blackbox-Regler handelt, der für den Betrieb die Kommunikation mit einer ECA 30/31 benötigt.
Um sicherzustellen, dass die Funktion nur bei Bedarf verwendet wird, ist sie so konzipiert, dass das Menü „ECL-Adresse zurücksetzen“ nur aktiviert werden kann, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

* der Zustand "Kommunikation unterbrochen" wurde aktiviert (nur ein Balken in der Navigationsleiste in der rechten unteren Ecke der Anzeige der ECA 30/31)

* seit mindestens 25 Sekunden wurde kein Sendesignal zur Synchronisierung des Führungsreglers empfangen

Nach Aktivierung des Reset-Menüs sendet die ECA 30/31 für 10 Sekunden Pseudosignale des Führungsreglers, um die ECL Regler aus einer Initialisierungsphase herauszuführen. Die ECA 30/31 beginnt dann, Adressänderungsbefehle an die ECL 485-Adressen 1-14 zu senden (da es in einer frühen ECL-Version möglich war, die Adresse auf 10-14 einzustellen). Dies dauert ungefähr 15 Sekunden. Da für alle ECL Regler im ECL 485-Netzwerk die ECL 485-Adresse auf 15 gesetzt wird, sollten alle anderen Regler mit Ausnahme des vorgesehenen Hauptreglers vor der Aktivierung dieser Funktion ausgeschaltet (oder aus ihrem Sockel entfernt) werden. Der gesamte Vorgang dauert ungefähr 25 Sekunden. Wenn mehrere Regler die Adresse 15 erhalten, besteht die Gefahr, dass sie miteinander in Konflikt geraten. Daher ist es notwendig, die ECL 485-Adressen der Folgeregler nach Verwendung dieser Funktion manuell zu überprüfen und zurückzusetzen.