Elektronische Regler (ECL) sind intelligente Temperaturregler für Fernwärmesysteme und Trinkwarmwassersysteme. Anhand der Witterungsführung und Applikationsschlüssel können sie an eine Vielzahl von Fernwärmesystemen angepasst werden und sorgen für hohen Komfort und optimale Energienutzung.

Die Palette reicht von sehr einfachen elektronischen Reglern mit traditionellem Analogbetrieb bis hin zu modernen elektronischen Reglern mit volldigitaler Schnittstelle.

Alle Regler zeichnen sich dadurch aus, dass sie einfach zu bedienen sind. Die fortschrittlicheren Regler der ECL Comfort-Serie verfügen über eine intelligente USB-Stick-Technologie, und die grafische Darstellung des Displays an den Reglern gewährt einen schnellen Überblick über das System.

Bei dem ECL-Regler oder der ECA-Fernbedienungseinheit erfolgt die gesamte Navigation und Interaktion durch Drehen und Drücken des Einstellrades an der Frontplatte. Alle Menüs und Systemdaten werden auf dem Grafik-Display in Ihrer Sprache angezeigt, und dank der logischen Menüstruktur ist die Bedienung einfach und intuitiv.

Es gibt keine blinkenden Lichter oder Reihen von Tasten und Schaltern, dennoch sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Dies gewährleistet eine korrekte Inbetriebnahme und eine einfache tägliche Bedienung, was wiederum zu optimalem Komfort und Zuverlässigkeit führt.

Weniger ist mehr
Der elektronische Regler ECL Comfort von Danfoss sieht einfach aus, arbeitet aber äußerst intelligent. So sparen Sie beispielsweise Zeit bei der Installation und Inbetriebnahme, reduzieren den Wartungsaufwand und senken den Energieverbrauch.

Problemen vorbeugen
Für den ECL Comfort Regler existiert ein umfassendes Angebot an ECL-Applikationsschlüsseln. Jeder dieser Applikationsschlüssel ist mit spezifischen Parametern für eine bestimmte Fernwärme- oder Fernkälteanwendung programmiert. Mit dem genialen Applikationsschlüsselkonzept können Sie Ihre Heizanwendung so einfach wie noch nie im ECL Regler installieren und einrichten – und das alles ohne umfassende Programmierkenntnisse.

Engineered Simplicity
Während die meisten Heizungs- und Fernwärmeregler immer komplizierter werden, setzt Danfoss auf Vereinfachung. Mit dem elektronischen Heizungsregler ECL Comfort ist es so einfach wie nie, eine Heizungsinstallation einzustellen und zu betreiben. Mit dem ECL Regler oder der Fernbedienungseinheit ECA erfolgt die gesamte Navigation und Bedienung über den Einradnavigator auf der Vorderplatte. 

Eigenschaften und Vorteile

Mit elektronischen Heizungsreglern sparen Sie Zeit bei der Installation und Inbetriebnahme, reduzieren ungeplante Wartungsarbeiten, profitieren von einem schnellen Lernprozess und senken Ihren Energieverbrauch.

Einfache Installation und Inbetriebnahme mit einer Reihe von ECL-Applikationsschlüsseln

11–15 % Einsparung oder mehr bei Ihrem Energieverbrauch im Gebäude sowie reduzierte CO2-Emissionen.

Support-Tools

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FAQ

Was ist eine 2-Punkt-Regelung?

Die 2-Punkt-Regelung, auch EIN-AUS-Regelung genannt, wird von einem elektronischen Regler oder einem elektrischen Thermostat verwendet, um beispielsweise einen Gaskessel, einen Ölbrenner, eine Wärmepumpe, eine Umwälzpumpe, einen Ventilator usw. ein- oder auszuschalten.

Das Folgegerät (Slave) in einem Master-Slave-System zeigt die Außentemperatur nicht an.

Der Außentemperaturfühler ist mit dem Führungsregler (Master) verbunden. Oft wird vergessen, das Adressmenü des Folgegeräts richtig einzustellen. Die Adresse darf nicht 15 sein. Die Adressen 0, 1, 2... 9 sind möglich. Neben dem Außentemperaturwert empfängt das Folgegerät Zeit- und Datumsinformationen vom Führungsregler.

Was ist der Vorteil bei der Verwendung von Pt 1000-Temperaturfühlern?

Einfach ausgedrückt, der Widerstand des Kabels zwischen dem Temperaturfühler und dem ECL-Regler hat einen geringen Einfluss auf die gemessene Temperatur.
Die maximale Länge eines Kupferkabels in verschiedenen Abmessungen für eine um ein Grad höhere Anzeige der Temperatur ist:
44 m @ 0,4 mm²
55 m @ 0,5 mm²
83 m @ 0,75 mm²
110 m @ 1,0 mm²
165 m @ 1,5 mm²
275 m @ 2,5 mm²

Was bedeutet Pt 1000?

„Pt“ steht für das Metall Platin.
„1000“ bedeutet 1000 Ohm bei 0 (Null) °C.
Die Einheit „Ohm“ gibt den elektrischen Widerstand an. Platin hat einen positiven Temperaturkoeffizienten (PTC). Das bedeutet, dass der Anfangswiderstand des Metalls mit steigender Temperatur zunimmt, der Widerstand steigt um 3,85 Ohm pro Grad (auf der Celsiusskala). Diese Charakteristik ist in einem Temperaturbereich zwischen -60 und 200 °C sehr linear. Beispiel: Eine Widerstandsmessung von 1077 Ohm lässt auf eine Temperatur von 20 °C schließen.

Was bedeutet Kelvin (K)?

Eine Temperaturdifferenz in Grad auf der Celsius-Skala.
Beispiel: Um 10 Uhr betrug die Außentemperatur 14 °C, um 13 Uhr lag sie bei 19 °C. Die Außentemperatur ist um 5 K gestiegen.

Anw. A230.2 z. B. c zeigt ein Dreiwegeventil. Und so funktioniert's:

Vom Kaltwasservorlauf aus erfolgt ein konstanter Durchfluss. Das 3-Wege-Ventil lässt einen Teil durch den Wärmetauscher und einen Teil durch den B-Port des Ventils fließen.
Diese beiden Ströme sind je nach Kühlbedarf unterschiedlich.

Kann ich die Feuchtigkeit messen und den Wert anzeigen?

Ja, die Fernbedienungseinheit ECA 31 kann in einer Anwendung mit ECL 210 oder ECL 310 kombiniert werden. In der ECA-Favoritenanzeige zeigt die ECA 31 die relative Luftfeuchtigkeit an.

Welche Anschlüsse hat das ECA 32?

Das ECA 32 wird im Sockel des ECL 310 platziert. Kommunikation mit dem ECL 310: Eine 2 x 5 Stecker-Pin-Anordnung an der Rückseite des ECL 310 Reglers verbindet sich mit der entsprechenden 2 x 5 Buchsen-Pin-Anordnung des ECA 32, wenn das ECL 310 in seinem Sockel platziert wird.

Temperaturfühler, Impulseingänge und Analogausgänge werden über die Klemmen 49 – 62 angeschlossen. die 4 x Relaisausgänge über die Klemmen 39 – 46.

ECA 32 wird nur zusammen mit ECL 310 und mit Anwendungen, die ECA 32-bezogene Funktionen haben, verwendet.

Außerdem kann ECA 32 als Überwachungsmodul eingesetzt werden:
6 x Temperaturfühlereingänge (Pt 1000) ECL 310. In der ECA-Favoritenanzeige zeigt ECA 31 die relative Luftfeuchtigkeit an.

Was ist ein Master-Slave-System mit ECL 210/ECL 310?

In einem Master-Slave-System werden ECL-Regler intern über einen ECL 485-Bus verbunden.

Der Führungsregler (Master, Adresse 15) sendet Außentemperatur, Zeit und Datum an die Folgegeräte (Slaves). Der Master kann die Referenzvorlauftemperatur von adressierten Slaves empfangen.
Folgegeräte mit den Adressen 0, 1–9 sind Empfänger (sie erhalten Informationen über Außentemperatur, Zeit und Datum vom Führungsregler).
Folgegeräte mit einer Adresse zwischen 1–9 (eine Adresse pro Folgegerät) können die Referenzvorlauftemperatur an den Führungsregler senden.

Wie viele ECA 30 können in einem Master-Slave-System angeschlossen werden?

Max. 2. Diese Einschränkung basiert auf dem Leistungsbedarf jeder ECA 30.

Was ist ein Master-Slave-System mit ECL 110?

In einem Master-Slave-System werden ECL Comfort 110 Regler intern über einen ECL Bus verbunden.

Der Führungsregler ist mit einem Außentemperaturfühler verbunden. Über den ECL Bus wird das Signal der Außentemperatur an die Folgegeräte und das ECA 61 gesendet.

Beispiel:
Mehrere ECL 110 in einem Mehrfamilienhaus können einen Außentemperaturfühler gemeinsam haben.

ECL 110 können nicht an das ECL 485 Bus-Netzwerk mit den ECL 210 oder ECL 310 angeschlossen werden

Wie kann man den Einfluss der von der ECA 30 gemessenen Raumtemperatur unterbinden?

In der Heizkreisregelung im ECL 210/310 werden die Parameter 1x182 und 1x183 auf 0,0 eingestellt.
Die Raumtemperatur wird weiter angezeigt.

Wie kann man die Regler ECL 210 und ECL 310 sperren?

Nach 20 Minuten oder einem erneuten Anschluss an die Stromversorgung sind alle Einstellungen gesperrt. Alle Einstellungen sind weiterhin sichtbar.

Was ist ein Empfänger, wenn es um ECL 110, ECL 210, ECL 310 geht?

Ein Empfänger ist ein Folgegerät mit der Adresse 0 in einem Master-Slave-System. Ein Empfänger erhält vom Führungsregler Signale zur Außentemperatur, Zeit und zum Datum. Ein Empfänger kann nicht mit einer ECA 30/31 verwendet werden.

ECA 30/31 kann nicht mit der Adresse 0 kommunizieren!

Wie viele Empfänger (ECL 110 benötigt nur das Außentemperatursignal) können mit dem ECL Bus verbunden werden?

Insgesamt 20.
Wenn der Empfänger nur das Außentemperatursignal empfangen soll, muss die Adresse auf „0“ gesetzt werden.

Wenn der Empfänger das Außentemperatursignal empfangen und die Referenzvorlauftemperatur zurück an den Führungsregler senden soll, muss die Adresse auf 1, 2 ... oder 9 eingestellt werden.

Kann der ECL 110 über den Bus mit dem ECL 210 und dem ECL 310 kommunizieren?

Nein!
Der ECL 110 verfügt über einen Bus namens ECL Bus.
Der ECL 210 und der ECL 310 haben einen anderen Bus mit der Bezeichnung ECL 485 Bus. Diese Busse sind völlig unterschiedlich.

ECA 30 scheint langsam zu reagieren.

Beim Hochladen einer Applikation in den Regler ECL 210/310 ist die Kommunikation zwischen der ECA 30 und dem ECL langsam.
Wenn die Applikation in den ECL-Regler hochgeladen wurde, wird die ECA 30 aktualisiert und kann daraufhin wieder schnell reagieren.

Wie werden die Regler vom Typ ECL 210 B und ECL 310 B mit Hilfe der ECA 30/31 eingerichtet?

Vorgehensweise zum Einrichten der ECL Comfort-Regler (B-Typen) mit einer ECA 30.

Beispiel:
3 Regler, ECL 210 B (ohne Display und Einstellrad)
Ein Führungsregler: Applikation A266
Zwei Folgegeräte: Applikation A260, Adressen 1 und 2.
Eine ECA 30.

Aufgaben:
- Der Führungsregler muss den Folgegeräten die Außentemperatur übermitteln.
- Für die Einstellung aller 3 x ECL 210 B Regler muss die ECA 30 verwendet werden.
- ECA 30 muss zur Überwachung verwendet werden.

Es wird davon ausgegangen, dass alle Anschlüsse für Fühler, ECL 485 Bus, Stellantriebe und Pumpen vorgenommen wurden.
Der Außentemperaturfühler muss mit dem Sockel des Hauptreglers verbunden werden.

Vorgehensweise:
1. Platzieren Sie keine ECL Regler in einem Sockel.
2. Verbinden Sie die ECA 30 mit dem ECL485 Bus (Kabeltyp: 2 x Twisted Pair).

Achten Sie darauf, dass sich die ECL485-Busanschlüsse die gemeinsame Klemme (30) und +12 V (31) für alle Sockel mit den A- und B-Anschlüssen des ECL485 teilen.

3. Setzen Sie den ECL Regler in seinen Sockel ein und weisen Sie ihm die niedrigste Folgegerätnummer zu, z. B. „1“.

4. Schalten Sie die Geräte ein. Es wird davon ausgegangen, dass ECL und ECA 30 fabrikneu sind.

4.a. Wenn der Regler nicht fabrikneu ist, gehen Sie wie folgt vor:
In ECA 30:
> ECA MENÜ, > ECA Werk > ECL Adr. zurücksetzen > ECL Adr. zurücksetzen > „Ja“.
Nach 10 Sekunden kehrt das ECA zum Menü „ECA factory“ zurück. Die ECL-Adresse wurde nun auf 15 gesetzt. (Siehe Zusatzinfo „ECL-Adresse zurücksetzen“ am Ende dieses Dokuments).

4.b.Wenn die ECA 30 nicht fabrikneu ist, gehen Sie wie folgt vor:
> ECA MENÜ, > ECA Werk > ECA Default, > Werk wiederherstellen > (Werk auswählen), > „Ja“.
Dadurch wird sichergestellt, dass das ECA die Adresse A hat und mit der Adresse 15 verbunden ist, die für die Installation einer Applikation im ECL-Regler erforderlich ist.

5. Den Applikationsschlüssel A260 in den ECL-Regler (Folgegerät) eingeben.

6. Sprache auswählen

(die Reaktionszeit während der Schritte 5–11 erscheint langsam. Dies liegt daran, dass der ECL-Regler und die ECA 30 nicht vollständig synchronisiert sind).

7. Applikation auswählen (nicht möglich bei A260, da nur ein Untertyp vorhanden ist).

8. Uhrzeit und Datum einstellen

9. Wählen Sie „Weiter“.

10. Auf der Anzeige erscheint kurz die Meldung „Applikation A260.1 installiert“
- die Applikation wird hochgeladen.
- die Anzeige in der ECA 30 leuchtet 10 Sekunden lang nicht.

11. In der Anzeige wird das Menü der Applikation angezeigt.

12. Nach 10–30 Sekunden erscheint das Menü „Applikation kopieren“ (die ECA 30 muss die ECL-Applikation kennen).

- Wählen Sie „Ja“.
(der Vorgang „Kopieren“ dauert einige Minuten)

13. (Dem Folgegerät eine Adressnummer geben)
a. Ein ECL-Menü auswählen
b. MENÜ auswählen
c. „Allgemeine Reglereinstellungen“ auswählen
d. „System“ auswählen
e. „Kommunikation“ wählen
f. „ECL 485 Adr.“ wählen
g. „ECL 485 Adr.“ auswählen
- ID = 2048, Werkseinstellung ist „15“.
h. Ändern Sie die Adresse auf die für das Folgegerät vorgesehene Adressnummer
i. Nach 5 Sekunden ändert sich die gewählte Adressnummer auf „0“.
j. Nach weiteren 5 Sekunden kehrt die Anzeige zu „ECA MENÜ“ zurück.
- zusätzlich ist ein Reglersymbol mit einem Kreuz vorhanden.
Dies bedeutet, dass es keine Kommunikation zwischen dem ECL-Regler und der ECA 30 gibt. Auf dem ECL 485-Bus gibt es keinen Führungsregler.

14. (Nächste ECL-Einstellung)
Fügen Sie den ECL-Regler in seinen Sockel ein und weisen Sie ihm die nächste Folgegerätnummer zu, z. B. „2“.

15. (Einstellung des ECA für die Kommunikation über Adresse 15)
a. ECA-MENÜ auswählen
b. „ECA-System“ auswählen
c. „ECA-Kommunikation“ auswählen
d. „Verbindungsadresse“ auswählen
e. Auf „15“ setzen
Auf der ECA 30 wird die Animation für die Schlüsseleingabe vom ECL Regler gezeigt.

16. (Hochladen der Applikation)
Folgen Sie den Punkten 6–13
Wenn die Folgegeräte 1 und 2 die gleiche Applikation haben (gleiche Version und Sprache), ist es nicht notwendig, die Applikation erneut zu kopieren (Punkt 11).

17. (Nächste ECL-Einstellung)
Fügen Sie den ECL Regler, der als Führungsregler dienen soll, in seinen Sockel ein (Adressnummer 15).

18. Folgen Sie den Punkten 15.a - 15.e.

19. Folgen Sie den Punkten 6–12

20. Der Hauptregler hat werkseitig die Adresse 15, die Adresse muss also nicht eingestellt werden.

21. Die gesamte Kommunikationseinrichtung ist abgeschlossen.

22. (Kommunikation mit dem Führungsregler oder den Folgegeräten)
a. ECA-MENÜ auswählen
b. „ECA-System“ auswählen
c. „ECA-Kommunikation“ auswählen
d. „Verbindungsadresse auf „15“ (für Führungsregler), „1“ (für Folgegerät Nr. 1), „2“ (für Folgegerät Nr. 2) wählen

Bemerkungen:
Die Kommunikation mit den Folgegeräten ist nur möglich, wenn im System ein Führungsregler (Adr. 15) vorhanden ist.
In neueren Versionen der ECA 30/31 gibt es die Möglichkeit, die Folgegerätnummer direkt aus dem Display auszuwählen.

ECL-Adresse zurücksetzen:
„Reset ECL address“ (ECL-Adresse zurücksetzen) ist eine spezielle Notfallfunktion, mit der die ECL 485-Adresse aller mit dem ECL 485-Netzwerk verbundenen Regler auf „15“ (Adresse des Führungsreglers) zurückgesetzt werden kann. Diese Funktion wurde eingeführt, weil es möglich ist, die Adresse des Führungsreglers auf einen anderen Wert zu ändern. Damit hätte das Netzwerk keinen Führungsregler und der ECL485-Bus würde nicht mehr funktionieren. Dies ist kritisch, wenn es sich beim Hauptregler um einen Blackbox-Regler handelt, der für den Betrieb die Kommunikation mit einer ECA 30/31 benötigt.
Um sicherzustellen, dass die Funktion nur bei Bedarf verwendet wird, ist sie so konzipiert, dass das Menü „ECL-Adresse zurücksetzen“ nur aktiviert werden kann, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

* der Zustand "Kommunikation unterbrochen" wurde aktiviert (nur ein Balken in der Navigationsleiste in der rechten unteren Ecke der Anzeige der ECA 30/31)

* seit mindestens 25 Sekunden wurde kein Sendesignal zur Synchronisierung des Führungsreglers empfangen

Nach Aktivierung des Reset-Menüs sendet die ECA 30/31 für 10 Sekunden Pseudosignale des Führungsreglers, um die ECL Regler aus einer Initialisierungsphase herauszuführen. Die ECA 30/31 beginnt dann, Adressänderungsbefehle an die ECL 485-Adressen 1-14 zu senden (da es in einer frühen ECL-Version möglich war, die Adresse auf 10-14 einzustellen). Dies dauert ungefähr 15 Sekunden. Da für alle ECL Regler im ECL 485-Netzwerk die ECL 485-Adresse auf 15 gesetzt wird, sollten alle anderen Regler mit Ausnahme des vorgesehenen Hauptreglers vor der Aktivierung dieser Funktion ausgeschaltet (oder aus ihrem Sockel entfernt) werden. Der gesamte Vorgang dauert ungefähr 25 Sekunden. Wenn mehrere Regler die Adresse 15 erhalten, besteht die Gefahr, dass sie miteinander in Konflikt geraten. Daher ist es notwendig, die ECL 485-Adressen der Folgeregler nach Verwendung dieser Funktion manuell zu überprüfen und zurückzusetzen.

Kann die ECA 30/31 zusammen mit ECL Comfort 110 verwendet werden?

Nein!
Die ECA 30/31 ist für den Einsatz mit der Serie ECL 210/310 entwickelt worden.

A368 hat neue Untertypen. Was ist neu?

Den A368 Applikationsschlüssel gab es ursprünglich in den Versionen A368.1, A368.2, A368.3 und A368.4.

Seit Januar 2014 enthält der Applikationsschlüssel A368 zwei weitere Untertypen: A368.5 und A368.6.

Hauptbestandteile in A368.5:
F1 ist ein Durchflussmesser zur Messung des Nachfüllwasservolumens. Die Impulse des Durchflussmessers werden zum Impulseingang des ECA 32-Moduls geleitet.

S11 ist die Temperaturüberwachung der Heizwärme, sekundärer Rücklauf.

S13 ist die Temperaturüberwachung der TWW-Zirkulation, Rücklauf.

Hauptbestandteile in A368.6

S2 ist die Temperaturüberwachung der Heizwärme, sekundärer Rücklauf.

S8 ist die Temperaturüberwachung der TWW-Zirkulation, Rücklauf.

Eine TWW-Zirkulationspumpe (P1).

Die Montageanleitung wurde aktualisiert.

Die Installationsanleitung in englischer Sprache wurde aktualisiert.

A247 hat einen neuen Untertyp. Was ist neu?

Den Applikationsschlüssel A247 gab es ursprünglich in den Versionen A247.1, A247.2, A347.1 und A347.2.
Seit Januar 2014 enthält der Applikationsschlüssel A247 einen weiteren Untertyp: A247.3.

Hauptunterschiede gegenüber A247.1:
Kein Alarm
S7 ist der Fühler für die TWW- Ladetemperatur
S4 ist der Fühler für die TWW- Heiztemperatur
P2 ist die TWW-Zirkulationspumpe im Primärkreis.
P4 ist eine TWW-Ladepumpe.

Die Montageanleitung wurde aktualisiert.
Die Installationsanleitung wurde noch nicht aktualisiert.

ECL 210 zeigt keine tatsächlichen Temperaturen an.

Leider haben wir einige ECL 210-Sockel gesehen, bei denen sich die Position der rechten Klemmleiste in Auf/Ab-Richtung verändert hat. Dies bedeutet, dass die Temperaturfühler vom ECL 210 nicht richtig erkannt werden.
Die richtige Position ist ein Abstand von zwei Klemmen über und unter der Klemmenleiste.
Seit Beginn des Jahres 2012 hat die Produktionslinie die korrekte Klemmenposition getestet.

Welche Fernbedienungspanele sind für ECL Comfort 110 erhältlich?

Da das ECA 60 nicht mehr hergestellt wird und das ECA 61 nur für den Service bestimmt ist, gibt es im Moment (August 2014) kein anderes Angebot als den Raumtemperaturfühler ESM-10.