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Neue Hoffnung für die  Bewahrung unseres Klimas

03 Februar 2010
In politischer Hinsicht erfüllte die mit hohen Erwartungen begonnen Klimakonferenz in Kopenhagen in Bezug auf die Ergebnisse in keinster Weise:
Ein politischer Durchbruch kam aufgrund der vielen nationalen Interessen nicht zustande. Dennoch konnten Besucher der Konferenz auch neue Hoffnung für die Bewahrung unseres Klimas schöpfen, nämlich auf der begleitenden Ausstellung „Bright Green“, die Unternehmen die Möglichkeit gab, Lösungen für einen bessere Umwelt vorzuführen. Während die Politik sich auf nicht auf verbindliche Maßnahmen einigen konnten, zeigten viele internationale Hersteller hier Technologien und Produkte, die zur Energieeinsparung beitragen, und wie gelebter Umwelt- und Klimaschutz in der Realität aussieht. Mit dabei einer der Hauptsponsoren der Klimakonferenz COP15, Danfoss A/S mit Sitz in Nordborg, Dänemark. Und auch die von der Vereinigung der Dänischen Industrie organisierte Messe unterstützte Danfoss als Hauptsponsor.

Der Begriff „Bright Green“ steht für einen Ansatz zur Reduzierung des Treibhausgases CO2. Er geht davon aus, dass Energie- und Ressourcen- schonende Technologien sowie soziale Entwicklungen dazu führen werden, dass sich Randbedingungen in der Politik und Wirtschaft grundsätzlich ändern, um die Erderwärmung zu stoppen. 

Im Gegensatz dazu steht „Dark Green“. Dieser Ansatz sieht die Umweltprobleme als unabdingbaren Effekt des industriellen Kapitalismus. Seine Anhänger fordern daher radikale politische Veränderungen.

Auf der Messe „Bright Green“ zeigten die Aussteller, dass es bereits heute viele umweltschonende Technologien gibt, die schon jetzt erfolgreich im Einsatz sind und zur Reduktion von CO2 beitragen. Viele dieser Lösungen und Anwendungen sind auf der Webseite „Energy Map“ (http://www.energymap.dk/) in englischer Sprache beschrieben.Daraus ergibt sich jetzt natürlich die grundsätzliche Frage, warum diese Technologien nicht mehr zum Einsatz kommen, wenn sie doch verfügbar sind?
 
Diese Frage ging Danfoss auf der Messe mit einer besonderen Aktion nach. So stellt Danfoss nicht etwa auf seinem Stand seine vielen Lösungen zur Energieeinsparung aus, sondern lud die Besucher unter dem Motto „Solutions Ready“ ein, sich direkt über die angebotenen Technologien eingehend zu informieren.

Um konkret Antworten auf die obige Fragen zu erhalten, veranstaltete Danfoss zusätzlich noch ein sogenanntes „Energy Efficency Race“. 30 Danfoss Mitarbeiter aus der ganzen Welt waren aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. In insgesamt fünf Teams hatten sie während der zweitägigen Messe vier verschiedene energiesparende Lösungen auszuarbeiten. Ziel war es, herauszufinden, welche Probleme es beim Einsatz der verfügbaren umweltfreundlichen Technologien gibt und welche Widerstände es zu überwinden gilt um diese Technologien einzusetzen. Im Vordergrund stand dabei aber nicht der Einsatz der den Teilnehmern bekannten Danfoss Lösungen, sondern den Problemen aus Anwendersicht zu begegnen, die der Realisierung von energiesparenden Lösungen entgegenwirken.

Neben technischen Faktoren (Technologie nicht bekannt / Rahmen­be­dingungen unklar / Einsparpotentiale unterschätzt / …) trafen die Teilnehme auf politische (Heizung wird nach Raumgröße und nicht nach Verbrauch abgerechnet / Einsatz bestimmter Heizungssysteme sind vorgeschrieben / …), kulturelle (Energiesparen ist nicht populär / …) und rein individuelle Probleme („Windkrafträder sind hässlich“ / …).

Da die verschiedenen Teams bei der Lösung der Aufgaben die Aussteller mit einbezogen (sie hatten ja die entsprechenden Produkte für die Aufgaben im Angebot), gab es nicht nur bei den Danfoss Mitarbeitern sondern auch bei den Ausstellern interessante Erkenntnisse.

Parallel zur reinen Ausstellung diskutierten prominente Referenten die Probleme der Klimaerwärmung und welche Maßnahmen zum Erfolg führen könnten und daher vorrangig zur Realisieren wären. Zu den Sprechern gehörten:
 
  • Frederik, Kronprinz von Dänemark
  • Haakon, Kronprinz von Norwegen
  • Victoria, Kronprinzessin von Schweden
  • Lars Løkke Rasmussen, Dänischer Ministerpräsident
  • Gary Locke, Amerikanischer Handelsminister
  • Steven Chu, Amerikanischer Energieminister
  • Ewa Björling, Schwedische Handelsministerin
  • Katherine Richardson, Universität von Kopenhagen
  • Alex Steffen, Beschrieb als Erster das „Bright Green“ Konzept
  • Niels B. Christensen, Danfoss CEO  

 

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