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DanFlat™-Wohnungsstationen für die Bestandssanierung in der Wohnungswirtschaft

07 November 2011
Von den 40 Mio. Wohnungen in Deutschland muss laut statistischem Bundesamt jede zweite in den kommenden 20 Jahren saniert werden. Dabei lässt sich der Wärme-Bedarf von Bestandsbauten allein durch Wärmedämmung und neue Fenster um mehr als 80 % reduzieren. Für solche Sanierungsmaßnahmen bietet das DanFlat™-Konzept mit Wohnungsstationen für die dezentrale Wärmeverteilung und Trinkwassererwärmung die zukunftsorientierte Lösung, von der Mieter wie Vermieter profitieren.
18 Mio. Bestandswohnungen sind vor 1978 gebaut worden - also lange vor dem Inkrafttreten er ersten Wärmeschutzverordnung. Ihr technischer Standard ist Lichtjahre von dem entfernt, was eine moderne Heizungsanlage leisten kann. Die meisten traditionelle Heizungsanlagen in Bestandsbauten, bestehen aus einem Heizkessel und einer zentralen Warmwasserbereitung. Heizwärme sowie warmes und kalte Trinkwasser werden bei solchen Anlagen über ein System von 5 Rohrleitungen (Heizungsvorlauf, Rücklauf, Trinkwarmwasser, Warmwasserzirkulation und Kaltwasserversorgung) auf die einzelnen Verbraucher (Heizkörper, Küche, Bad und WC) verteilt. Dabei sind ältere Anlagen aus einem überzogenen Sicherheitsbedürfnis heraus nicht nur hoffnungslos überdimensioniert und veraltet, sie verursachen auch durch ihr Verteilsystem erhebliche Energieverluste, bevor Wärme und warmes Wasser überhaupt in der Wohnung ankommen.

Sinkt der Wärmebedarf eines Bestandgebäudes durch Sanierung um mehr als 80 % erfordert dies auch ein vollkommen neues Konzept der Wärmeversorgung und Warmwasserbereitung, bei dem nach EEG auch erneuerbare Energien eingebunden werden müssen. Wegen ihrer jahreszeitlich unterschiedlichen Verfügbarkeit, werden erneuerbare Energien üblicherweise in Pufferspeichern gesammelt, die sich durch jede Art der Wärmeerzeugung zusätzlich beheizen lassen. Solche Pufferspeicher ermöglichen besonders in der Wohnungswirtschaft den Aufbau kleiner Nahwärmenetze. Das DanFlat™-System ist im Prinzip ein Nahwärmenetz, bei dem die zentral im Puffer-speicher gesammelte Wärme über den Heizungs-Vorlauf und -Rücklauf auf die einzelnen Wohnungen verteilt wird. Jede Wohnungsstation enthält neben dem Heizungsverteiler auch ein Frischwassersystem, bei dem dezentral Trinkwasser bedarfsgerecht im Durchfluss erwärmt wird, ohne es zu speichern. Dadurch entfallen nicht nur die bei zentralen Systemen auftretenden Wärmeverluste, sondern auch die für Vermieter und Mieter damit verbundenen Risiken der Legionellen-Vermehrung. Das bedeutet: Weniger Energieverlust und geringere Hygienerisiken bei der Warmwasserbereitung.