In diesen und in vielen anderen Anwendungsbereichen ist CO2 aufgrund seiner besonderen Eigenschaften die perfekte Alternative:
- CO2 ist weder giftig noch brennbar. Wenn nur eine begrenzte Menge von Ammoniak zulässig ist, stellen CO2-Kaskaden- oder Kälteträgersysteme eine gute Lösung dar.
- CO2-Kaskadensysteme sind sehr effizient beim Einsatz mit niedrigen Temperaturen, beispielsweise beim Schockfrosten von Fisch. Mit CO2 kann Fisch schneller und bei niedrigeren Temperaturen gefroren werden. Auf diese Weise wird die Qualität verbessert und weniger Energie verbraucht, als wenn für diesen Prozess ein anderes Kältemittel eingesetzt würde.
- CO2 ist als Sole exzellent geeignet. Die erforderliche Umlaufrate für effizientes Tiefkühlen ist bei CO2 sehr gering, die Pumpengröße und der Energieverbrauch können also verringert werden. Der Wirkungsgrad der Wärmeübertragung von CO2 ist bei allen üblichen Temperaturen annähernd konstant. Dadurch ist CO2 als Sole für Anwendungsbereiche mit niedrigen und mittleren (bis zu 0° C) Temperaturen sehr attraktiv.
Dank technischer Entwicklungen seit 1920 konnten viele Hindernisse, die früher einer Verwendung von CO2 im Wege standen, überwunden werden. Bei der Verwendung von CO2 sollten aber dennoch unbedingt dessen besondere Eigenschaften beachtet und die nötigen Vorkehrungen zur Vermeidung von Problemen in den Kälteanlagen getroffen werden.