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Danfoss Frequenzumrichter steuert Ammonium-Kühlung

19 November 2008
Einsparungen sichern eine Amortisierung in nur zwei Jahren

Durch den Einsatz eines VLT® Frequenzumrichters zur Steuerung eines auf Ammoniakbasis arbeitenden Schraubenverdichters spart die Bimbo-Gruppe jeden Monat 1.155 US-Dollar ein. Um diese Einsparungen auch in anderen Produktionsbetrieben zu realisieren, erhob Bimbo diese Lösung zum Firmenstandard.
Gegründet 1945 in Mexico gehört die Bimbo-Gruppe heute zu den größten und bekanntesten Backwarenherstellern weltweit, was Produktionskapazität und Umsatz angeht. Der Hersteller, der Marktführer in Mexiko und Lateinamerika ist, betreibt Produktionsbetriebe in 18 Ländern weltweit, darunter Amerika, Europa und Asien. Das Produktportfolio umfasst 5000 Produkte und 100 bekannte Handelsmarken, was 2007 zu einem Nettoumsatz von mehr als 7 Milliarden US-Dollar führte.

Bimbo nutzt Danfoss Produkte bereits seit langer Zeit und mit großem Erfolg. Daher entschied sich das Unternehmen, Danfoss in einem seiner Werke, in Hazpan, eine Energie sparende Lösung zum Betreiben eines Schraubenverdichters auf Ammoniakbasis installieren zu lassen. Der 200 kW CT7 Frick Scrollkompressor, der in vielen Werken zum Einsatz kommt und der aufgrund der Rahmendaten hohe Einsparpotenziale ermöglicht, war als Testsystem optimal geeignet. Gleichzeitig sollte das Konzept sicher beweisen, dass sich die Motoranforderungen von Bimbo optimal mit den Danfoss Frequenzumrichtern kombinieren lassen.

Danfoss – großes Know-how in Kundenapplikationen

Traditionell steuern Drosselventile (slip-valves) einen solchen Schraubenverdichter, da es äußerst zuverlässig funktioniert und nur geringe Kosten verursacht. Ein Drosselventil reguliert den Gasfluss, um den Ansaugdruck des Kompressors konstant zu halten. Eine günstigere Methode, die sich immer mehr durchsetzt, ist die Steuerung des Kompressors mittels eines Frequenzumrichters.   Dieses Vorgehen optimiert den Energieverbrauch des Kompressors, da seine Kapazität mit der Drehzahl variiert. Zwar erfordert die Drehzahlregelung eine höhere Anfangsinvestition, doch über die gesamte Laufzeit betrachtet spart die Reduktion der laufenden Betriebskosten den Betreiber eine Menge Geld ein.

Voraussetzung dafür ist aber eine optimale Auslegung der Gesamtsysteme, was eine genaue Analyse des Betriebsprofils des Kompressors erfordert. Im vorliegenden Fall arbeitet der CT7 Frick-Kompressor zwar viele Stunden, doch selten bei 100 Prozent Leistung. Danfoss wählte zur Analyse den aufgenommenen Strom als Referenzwert, da er direkt proportional zur aufgenommen Leistung ist. Im Normalfall nutzt ein unbelasteter Drehstrommotor ungefähr ein Drittel seines Nennstroms, bei einem Schraubenverdichter wie hier erreicht dieser Wert ca. 40 Prozent.   Im vorliegenden Fall spart der Einsatz einer Drehzahlregelung Bimbo ungefähr 1.155 US-Dollar im Monat. Daraus resultiert eine Amortisationszeit für die Anschaffung des Frequenzumrichters von nur zwei Jahren. Aufgrund der großen Zahl dieser Verdichter in den verschiedenen Produktionsstätten entschied sich Bimbo, diese Lösung als Standard einzusetzen. Denn nicht nur die Kosten sinken aufgrund des sparsameren Umgangs mit Energie, sondern auch der daraus resultierende CO2-Ausstoß für die Stromerzeugung, was auch die Kohlendioxidbilanz der Bimbo-Gruppe stark verbessert.