Bei Planung, Errichtung und Erweiterung elektrotechnischer Installationen sind heute Maßnahmen zur Einhaltung elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) Stand der Technik und in vielen Fällen unabdingbar. Haben Anwender und Fachleute vor 10 Jahren noch über den Sinn entsprechender Maßnahmen diskutiert, sind diese heute akzeptiert und Diskussionen betreffen eher die Ausführung. So ist beispielsweise der Einsatz geschirmter Kabel sehr verbreitet, um die Ausbreitung elektromagnetischer Störungen zu begrenzen, aber bei der Frage, ob Schirme ein- oder beidseitig aufzulegen sind, gehen die Meinungen auseinander.
Um spätere Diskussionen zu vermeiden bzw. zu vereinfachen, ist es empfehlenswert, dass der Anwender von vornherein klärt, ob der Umrichterhersteller für seine Geräte auch Aussagen zur EN 55011 trifft.
Weiterhin sollte er klären, unter welchen Bedingungen die Geräte die Grenzwerte der EN 61000-3-12 einhalten. Dabei ist es für den Betreiber der Anlage von Vorteil, wenn die entsprechenden Komponenten zur Reduzierung der Oberschwingungen bereits in die Geräte integriert sind, wie es beispielsweise bei Danfoss der Fall ist.
Zum einen spart er sich den zusätzlichen Aufwand an EMV-gerechter Verkabelung, zum anderen übernimmt er bei der selbst durchgeführten Verdrahtung die Verantwortung, alle Grenzwerte einzuhalten. Außerdem muss er Platzbedarf und elektrische Verluste externer Filter nicht bei der Projektierung mit berücksichtigen.
Einsparungen auf Kosten von schlechteren EMV-Maßnahmen können große Kosten für Nachrüstung, zusätzliche Verluste und Klimatisierung nach sich ziehen.
Weitere Informationen können Sie der EMV-Broschüre von Danfoss entnehmen, die Sie hier herunterladen können oder bei uns bestellen können.