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Niedrige Betriebskosten/ TCO (Total Cost of Ownership)

- die Energiekosten haben den höchsten Anteil daran
Unter den Begriff Total Cost of Ownership fällt die Betrachtung aller Kosten, die während der gesamten Lebensdauer eines Produktes entstehen. Wie bei allen elektrischen Antrieben haben auch beim EC+ Konzept die Energiekosten den höchsten Anteil daran.
 
Entscheidend für die Energiekosten ist dabei aber nicht der Energiebedarf der einzelnen Komponente sondern der des gesamten Systems.
 
Weitere Informationen Optimaler Systemwirkungsgrad
 
Für den Betreiber sind neben den Energiekosten zusätzlich die Kosten für die Installation, Wartung und einen späteren Austausch relevant. Hierbei spielt die Lebensdauer von Motorlagern eine große Rolle. Sind die Lager verschlissen, müssen sie ersetzt werden. Bei Drehstromasynchronmaschinen (DASM) kleinerer Leistung wird heute oft der gesamte Motor getauscht, da dieses günstiger ist, als den Motor neu lagern zu lassen.
 
Diese Praxis stellt vor allem bei hoch integrierten Systemen wie den sogenannten EC-Lüftern ein Problem dar. Laut Herstellerangaben liegt die gesamte Lebensdauer eines EC-Lüfters oft in der Größenordung der Lagerlebensdauer. Je nach Aufwand für die notwendige Lagerung wird der gesamte Lüfter getauscht werden müssen. Dieses schließt die Elektronik und den Lüfter mit ein. Vorrausetzung für einen kostengünstigen Austausch ist die Verfügbarkeit eines baugleichen EC-Lüfters. Die Abmessungen sind nicht genormt. Ein Austausch gegen einen Lüfter eines anderen Herstellers ist nur mit konstruktiven Änderungen in der Aufnahme möglich.
 
Im EC+ Konzept muss der Anwender dagegen nur den Motor oder dessen Lager ersetzen. Erst mit Erreichen der Lebensdauer des zweiten Lagersatzes muss er auch mit einem Ausfall des Umrichters rechnen.

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den Motoren nicht um Sonderanfertigungen handelt, kann der Betreiber sie in ein bestehendes Ersatzmotorkonzept aufnehmen. Ist es wie beispielsweise beim VLT® HVAC Drive möglich mit einem Gerät PM-Motoren und DASM zu betreiben, kann der Anwender im Ausnahmefall kurzzeitig auch eine DASM anstelle eines PM-Motors verwendet werden.
 
Möchte ein Betreiber sich ein Lager von Lüfterrädern anlegen, kann er mit dem Lüfterlieferant abstimmen, welche Standardräder die meisten seiner Anwendungen abdecken. Für die verwendeten Umrichter muss sich der Anlagenbetreiber nicht für jede verwendete Leistungsgröße einen Umrichter einlagern. Beispielswiese kann ein VLT® HVAC Drive auch Motoren betreiben, die zwei bis drei Leistungsstufen unter seiner Nennleistung liegen. Fällt ein Gerät aus, lässt sich so provisorisch das Größere nutzen, bis ein Austauschgerät eingetroffen ist.



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